Augustinus von Hippo (354 – 430 n.Chr.)

Sandro Boticelli, Sant'Agostino nello Studio (ca.1480), Florenz, Chiesa di Ognissanti:
Deum et animam scire cupio. Nihilne plus? Nihil omnino! Gott und die Seele begehre ich zu erkennen. Nichts sonst? Nichts anderes! (Soliloquia I 7,1).
Bildquelle: akg-images/Rabatti – Domingie

 

Hieronymus von Stridon (347 – 420 n.Chr.)

Georges de la Tour (1593-1652), Hiernomymus lesend, Paris, Musée du Louvre:
Errasse humanum est et confiteri errorem prudentis. Geirrt zu haben ist menschlich und einen Irrtum einzugestehen ist Kennzeichen eines Weisen
(Epistulae 57,12,3; vgl. Cicero, Orationes Philippicae 12,2,5).
Bildquelle 41: akg-images/Erich Lessing

 

Origenes von Alexandria (ca. 185 – 254 n.Chr.)

Darstellung aus der Handschrift Clm 17092, f. 130v der Bayerische Staatsbibliothek:
τοῖς δὲ θεωρητικοῖς καρδίᾳ θεωρητός, τουτέστι νῷ, καρδίᾳ δὲ οὐ τῇ τυχούσῃ ἀλλὰ τῇ καθαρᾷ. Diejenigen, die ihn auf geistige Weise betrachten, können Gott mit dem Herzen, das ist mit dem Geist, schauen, doch nicht mit jedem beliebigen, sondern nur mit einem ‚reinen Herzen‘ (Contra Celsum VI 69; vgl. Matthäus 5,8).
Bildquelle: bpk-images

 

Iulia Flavia Helena (248/250-350 n. Chr.)

Portrait einer sitzenden Frau (2.Jh. n. Chr.) mit Kopf der Kaiserin, Mutter Konstantins, Rom, Kapitolinische Museen:
Μακάριος ἤμην εἰ τοιαύτην γυναῖκα εἶχον καὶ τῷ κάλλει καὶ τῷ τρόπῳ. Wie glücklich wäre ich, wenn ich solch eine Frau hätte mit dieser Schönheit und diesem Charakter (Pastor Hermae, Visio 1,2).
Bildquelle: Anthony Majanlahti; Reiner Zensen

Antikes Christentum in Berlin

Antikes Christentum ist spannend: Wie sich die neue Religion entwickelte, wie sie sich im römischen Reich einrichtete und dieses Reich umgestaltete - darüber etwas zu erfahren lohnt sich auch, wenn das römische Reich längst untergegangen ist und Welt wie Christentum heute doch scheinbar ganz anders aussehen.

Viel Vergnügen beim Blättern auf den folgenden Seiten!

Ihr Christoph Markschies